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Imkerverein Detmold spendet Honig an die Tafel in Bad Meinberg

Honigspende an die Tafel in Bad Meinberg

Honigspendenübergabe in Bad Meinberg

Fabian Roll (ref. Kirchengemeinde Bad Meinberg) Klaus Bamberger (Vorsitzender des Imkervereins Detmold)

und Michael Stadermann (Mitglied im Imkerverein Detmold) (von links nach rechts)

Foto: Kurt Brömelmeyer

Es gibt ca. 975 Tafeln mit über 2000 Ausgabestellen in Deutschland und es gibt ca. 1034 Imkervereine in Deutschland. In Lippe beträgt die Zahl etwas weniger: wir kommen auf 13 örtliche Imkervereine; einer davon ist der Imkerverein Detmold.

Deren Mitglieder haben Ende Februar eine Honigspende von 111 kg „Echter deutscher Honig“ in 342 Gläsern zur Ausgabestelle der Tafel nach Bad Meinberg gebracht. An diesem Freitagnachmittag schien die Sonne. Vor dem Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Bad-Meinberg standen schon Menschen, die auf den Start der zweiwöchentlichen Ausgabe warteten. Im großen Gemeindesaal befanden sich auf langen Tischreihen die zum Teil mit Waren bestückten Körbe, farblich getrennt nach Einzelpersonen und Familien. Ca. 60 Personen kommen zur Ausgabestelle hierher erfuhren wir.
Wir, das sind der Vorsitzende des Imkervereins Detmold, Klaus Bamberger und Michael Stadermann (Mitglied im Imkerverein Detmold). Kurt Brömelmeyer, ebenfalls Mitglied im Imkerverein Detmold und ehrenamtlicher Tafelmitarbeiter, begrüßte uns. Die zahlreichen, freundlichen, ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die meisten mit grüner Schürze bekleidet, warteten auf die Warenlieferung an diesem Freitag, die dann in die Kisten verteilt werden. Für Brot und Brötchen gibt es einen extra Tresen. In einem Gespräch mit einer Mitarbeitenden erfuhren wir, dass sie schon 15 Jahre ehrenamtlich bei der Ausgabe mitarbeitet - vielleicht ist sie die Dienstälteste? -. Dieses zweiwöchentliche Treffen wäre für sie in ihrem Alter (84) eine willkommene Abwechslung und das Team verstehe sich sehr gut. Diesen Eindruck kann ich nur bestätigen.

Ja, es ist schon beachtlich, dass durch das „Hand in Hand gehen“ der Ehrenamtlichen diese wichtige und notwendige Arbeit gewährleistet wird. Für mich eine Parallele zur Arbeit der kleinen Honigbiene. Sie allein, ob Arbeitsbiene, Drohne oder Königin kann die Produktion von Honig gar nicht bewerkstelligen. Erst ein geordnetes Miteinander im Bienenvolk lässt die „Produktion“ erfolgreich gelingen. Das wurde mir bei unserem Besuch wieder sehr deutlich. Und ich erinnerte mich, der alte, weise König Salomo im Alten Testament wusste schon zu sagen: „Freundliche Worte sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für‘s Gebein.“ Sprüche Salomo 16,24